Institute of Electrical Power Transmission

Department of Electrical Engineering

Faculty of Engineering Sciences
 
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Eine Auswahl von Themen für Projekt-, Bachelor- und Masterarbeiten aus dem Bereich der Hochspannungstechnik und EMV

Für alle Themen bitte den entsprechenden Mitarbeiter des Fachgebietes persönlich kontaktieren.

Hinweis:
Bitte beachten sie, dass Herr Markus Franke (FR) sich zur Zeit in Elternzeit und Herr Daniel Ketel (DK) sich in Kürze in Elternzeit befindet. Ihre Themen können daher normalerweise erst wieder ab Jahresbeginn 2020 bearbeitet werden.


JH-34: Design und Bau einer Schaltung zur Messung der Scheitelwerte einer Wechselspannung nach iEC 60060

Bachelorarbeit

In der Hochspannungstechnik werden zur Characterisierung einer Wechselspannung die positiven und negativen Scheitelwerte verwendet. Im Rahmen dieser Arbeit soll daher eine Schaltung entwickelt werden, für die für netzfrequente Spannungen mit Harmonischen bis zu ca. 1 kHz die Scheitelwerte sicher bestimmt werden und als Gleichspannung dargestellt werden kann.

Betreuer: Dr.-Ing. Jörg Honerla (» mail)
Durchwahl: -(9)3374


JH-33: Entwicklung und Aufbau eines "TE-Kalibrierkit's" zur Eignungsprüfung von TE-Messeinrichtungen in Rundversuchen

Bachelorarbeit

Akkreditierte Prüflabore sind verpflichtet, regelmäßig ihre Kompetenz zum Prüfen durch Rundversuche nachzuweisen. Zur Zeit gibt es jedoch keine praktikable Lösung zur Prüfung der Kompetenz für Teilentladungsmessungen.

Im Rahmen dieser Arbeit soll daher ein Aufbau entwickelt und getestet werden, der es erlaubt, in verschiedenen Laboren mit einfachen Mitteln einen definierten Prüfling für TE-Messungen aufzubauen.

Diese Arbeit kann auf Grund der Verfügbarkeit der einzusetzenden Geräte nur in einem Wintersemester durchgeführt werden. Der Arbeitplatz wird in Sommersemestern für ein Praktikum verwendet.

Wichtig! Die europäischen Sicherheitsbestimmungen (EN 50191) fordern, dass die hierfür notwendigen Schalthandlungen nur auf Einzelanweisung einer "elektrotechnischen Fachkraft" ausgeführt werden dürfen. Daher muss der Studierende, der diese Arbeit übernimmt, eine "elektrotechnischen Fachkraft" sein. Der Nachweis kann z. B. über eine abgeschlossene einschlägige (und bei ausländischen Abschlüssen in Deutschland anerkannte) Berufsausbildung erfolgen.

Betreuer: Dr.-Ing. Jörg Honerla (» mail)
Durchwahl: -(9)3374


JH-32: Design, Bau und Test eines Unterkondensators/Ankoppelvierpols

Bachelorarbeit

In Hochspannungsprüffeldern mit der Möglichkeit zur Teilentladungsmessung wird üblicherweise der Oberkondensator des kapazitiven Teilers gleichzeitig als Ankoppelvierpol genutzt. Hierdurch spart man sich einen (ggf. sehr) teuren Hochspannungskondensator ein. In diesen Fällen muss jedoch der Ankoppelvierpol entsprechende Ausgänge zum Anschluss des Spannungsmessgerätes und des Teilentladungsmessgerätes besitzen.

Im Rahmen dieser Arbeit soll daher ein kombinierter Unterkondensator/Ankoppelvierpol für einen 100 pF / 100 kV Teiler dimensioniert, gebaut und einkalibriert werden.

Diese Arbeit kann auf Grund der Verfügbarkeit der einzusetzenden Geräte nur in einem Wintersemester durchgeführt werden. Der Arbeitplatz wird in Sommersemestern für ein Praktikum verwendet.

Wichtig! Die europäischen Sicherheitsbestimmungen (EN 50191) fordern, dass die hierfür notwendigen Schalthandlungen nur auf Einzelanweisung einer "elektrotechnischen Fachkraft" ausgeführt werden dürfen. Daher muss der Studierende, der diese Arbeit übernimmt, eine "elektrotechnischen Fachkraft" sein. Der Nachweis kann z. B. über eine abgeschlossene einschlägige (und bei ausländischen Abschlüssen in Deutschland anerkannte) Berufsausbildung erfolgen.

Betreuer: Dr.-Ing. Jörg Honerla (» mail)
Durchwahl: -(9)3374


FR-09: Entwicklung eines geometrisch-skalierten Modells eines Schaltfelds zur Ermittlung hochfrequenter Übertragungsfunktionen im Bereich 9 kHz bis 10 MHz

Masterarbeit

Im Energienetz finden sich mitunter erwünschte hochfrequente Signale, wie bspw. PLC, aber auch unerwünschte hochfrequente Signale, hervorgerufen durch den zunehmenden Anteil an Leistungselektronik. Die Ausbreitung und das Verhalten solcher Signale sind insbesondere im Kontext der EMV-Koordination ein relevanter Aspekt.

Um die Ausbreitung solcher Signale vor Inbetriebnahme eines derartigen Systems abschätzen zu können, soll im Rahmen dieser Arbeit ein geometrisch skaliertes Modell eines beliebigen Schaltfelds entworfen werden. Auf Basis durchgeführter Messungen an diesem Modell sollen entsprechende Aussagen zum hochfrequenten Verhalten eines Schaltfelds abgeleitet werden. Die Validierung des Modells erfolgt auf dem derzeitigen Stand der zur Verfügung stehenden wissenschaftlichen Literatur.

Betreuer: Markus Franke, M.Sc. (» mail)
Durchwahl: -3789


FR-08: Analyse der elektromagnetischen Abstrahlung von Freileitungssystemen anhand der Momentenmethode unter Variation energiesystemtypischer Parameter
In Bearbeitung

Masterarbeit

Im Prozess des Neu- bzw. Umbaus von Freileitungssystemen muss unter anderem die elektromagnetische Verträglichkeit berücksichtigt werden. Ein Aspekt liegt hierbei in der Berechnung der Störfeldstärken im Umfeld der Anlage. Insbesondere im Hinblick auf die HGÜ-Technologie fehlt es in den normativen Empfehlungen an Hilfestellungen für derartige Berechnungen.

Im Rahmen dieser Masterarbeit soll mit Hilfe einer vorgegebenen Simulationsumgebung der Einfluss verschiedener Parameter eines Freileitungssystems auf die Ausbreitung der elektromagnetischen Felder kategorisch aufgearbeitet und analysiert werden.

Betreuer: Markus Franke, M.Sc. (» mail)
Durchwahl: -3789


FR-07: Untersuchung der Auswirkungen von Anpassnetzwerken auf den Koppelfaktor bei gestrahlten Messungen
In Bearbeitung

Projekt-/Bachelor-/Masterarbeit

Die elektromagnetische Beeinflussung durch leitungsgeführte Störungen ist ein relevanter Aspekt in der elektromagnetischen Verträglichkeit. Die abgestrahlten elektromagnetischen Felder stellen eine ernste Störquelle für in der Umgebung befindliche Geräte dar und können mitunter ihre Funktionsweise beeinträchtigen. Um eine Störung zu vermeiden müssen existierende, sowie neue Technologien gewisse Grenzwerte für gestrahlte Störfeldstärken einhalten.

Ein Ansatz für die Definition solcher Grenzwerte für neue Technologien ist die Verwendung eines Koppelfaktors. Dieser setzt die gemessene Feldstärke an einem Ort in Relation zur eingespeisten Leistung. Diese Koppelfaktoren werden experimentell für gegebene Anordnungen bestimmt. Vor dem Hintergrund eine möglichst hohe Messdynamik am Messort zu erhalten, werden teilweise Anpassnetzwerke eingesetzt, um die eingespeiste Wirkleistung zu erhöhen. Im Rahmen dieser Arbeit soll der Einfluss eines solchen Anpassnetzwerks auf die ermittelten Koppelfaktoren untersucht werden.

Betreuer: Markus Franke, M.Sc. (» mail)
Durchwahl: -3789


JH-31: Untersuchung des Durchschlagsverhaltens bei Schaltstoßspannung und unterschiedlicher Beleuchtung

Bachelorarbeit

Schaltstoßspannungen zeichnen sich dadurch aus, dass die Durchschlagsspannung stark streut und gleichzeitig der Weg der Entladung sich in vielen Fällen nur schlecht voraussagen lässt. Dies hängt von der momentanen Verteilung von Ladungsträgern in der Luft zusammen.

Im Rahmen dieser Arbeit soll daher untersucht werden, ob die Art der Beleuchtung einen Einfluss auf die Durchschlagsspannung hat.

Diese Arbeit kann auf Grund der Verfügbarkeit der einzusetzenden Geräte nur in einem Wintersemester durchgeführt werden. Der Arbeitplatz wird in Sommersemestern für ein Praktikum verwendet.

Wichtig! Die europäischen Sicherheitsbestimmungen (EN 50191) fordern, dass die hierfür notwendigen Schalthandlungen nur auf Einzelanweisung einer "elektrotechnischen Fachkraft" ausgeführt werden dürfen. Daher muss der Studierende, der diese Arbeit übernimmt, eine "elektrotechnischen Fachkraft" sein. Der Nachweis kann z. B. über eine abgeschlossene einschlägige (und bei ausländischen Abschlüssen in Deutschland anerkannte) Berufsausbildung erfolgen.

Betreuer: Dr.-Ing. Jörg Honerla (» mail)
Durchwahl: -(9)3374


FR-06: Aufbau einer +/- 10 V DC Spannungsversorgungseinheit mit Überwachungs- sowie Anzeigefunktionen zur Überwachung des Ladezustands der zu verwendenden Blei-Akkus
obsolet

Projektarbeit

Im Fachbereich für Energietransport und -speicherung existiert eine +/- 10 V DC Spannungsversorgung für eine Loop- bzw. Monopolantenne. Als Energiespeicher dienen diesem Zweck zwei 12-Volt Batterien. Um die Akkus vor vollständiger Entladung zu schützen, ist ebenfalls eine Unterspannungsabschaltung vorhanden. Jedoch fehlt eine grafische, sowie optische Überwachungsmöglichkeit des LAdezustands der Blei-Akkus.

Im Rahmen dieser Projektarbeit soll daher für die vorhandene Versorgungseinheit ein Überwachungssystem entwickelt werden. Dieses soll über ein GUI (bspw. ein LCD) den aktuellen Ladezustand der Blei-Akkus sowie die geschätze Nutzungsdauer bei unveränderter Last angeben. Das Schaltungslayout der entsprechenden Microcontroller-Platine, sowie die Endmontage im bestehenden Gehäuse sind ebenfalls Teil dieser Projektarbeit.

Betreuer: Markus Franke, M.Sc. (» mail)
Durchwahl: -3789


JH-29: Entwicklung eines Moduls zur Strom- und Spannungsmessung für eine Schrittmotoransteuerung
(in Bearbeitung)

Bachelorarbeit

Die Ansteuerung der Stelltransformatoren, die im Hochspannungslabor zur Einspeisung von Strömen in die Prüfobjekte verwendet werden, sollen in Zukunft über Steuerungen auf der Basis von RaspberryPi Computern erfolgen. Damit ergibt sich gleichzeitig die Möglichkeit der Überwachung durch Messung der anliegenden Ströme und Spannungen. Diese Größen sollen mit einem Chip gemessen werden, der üblicherweise in elektronischen Zähler eingebaut wird und über eine SPI-Schnittstelle seine Daten zur Verfügung stellt.

Die Aufgabe dieser Arbeit ist es, die notwendige Hardware zu entwickeln und eine Programmbibliothek zu schreiben, die die Daten dem Ansteuersystem zur Verfügung stellt.

Voraussetzung für diese Arbeit sind Grundkenntnisse in der Hardwareentwicklung und Kenntnisse in der Programmiersprache C.

Betreuer: Dr.-Ing. Jörg Honerla (» mail)
Durchwahl: -(9)3374


FR-05: Entwicklung eines Rahmenantennensystems in Anlehnung an CISPR 16-1-4:2013-05 für den mobilen Einsatz bei Messungen von gestrahlten Störaussendungen im Frequenzbereich von 9 kHz bis 30 MHz

Masterarbeit

Bei der Messung von gestrahlten Störaussendungen am Aufstellungsort von großen elektrischen Anlagen ist das Messverfahren gemäß der europäischen Norm CISPR 16-2-3 vorgeschrieben. Diese beschreibt, dass bei beliebiger Anordnung der Leiterstrukturen die Bestimmung der Störfeldstärke mittels einer magnetischen Rahmenantenne durch drei orthogonal aufeinander stehenden Einzelmessungen und der anschließenden Bildung der geometrischen Summe aus diesen Messungen bestimmt wird. Bedingt durch den zeitlichen Versatz der einzelnen Messungen kann es zu geänderten Umgebungsbedingungen im Umfeld der betrachteten Anlage kommen.

Um die Zeit zwischen zwei Messpunkten zu verkürzen, welche primär durch die Ausrichtung der Antenne bestimmt ist, soll im Rahmen dieser Masterarbeit ein Rahmenantennensystem in Anlehnung an CISPR 16-1-4:2013-05 entwickelt werden.

Betreuer: Markus Franke, M.Sc. (» mail)
Durchwahl: -3371


FR-04: Untersuchung zur Möglichkeit der geometrischen Skalierung der elektromagnetischen Felder von ausgedehnten Leiterstrukturen

Masterarbeit

Im Kontext der elektromagnetischen Verträglichkeit müssen auch energietechnische Anlagen wie Freileitungen, Schaltfelder o.ä. normative Vorgaben erfüllen. Zur Abschätzung der elektromagnetischen Felder um eine entsprechende Anlage herum werden derzeit Feldsimulationsprogramme verschiedenster Art genutzt. Bedingt durch die großen Ausmaße solcher Anlagen sind genaue Simulationen, aufgrund der hohen benötigten Rechnerleistung, oft nicht oder nur eingeschränkt möglich.

Im Rahmen dieser Masterarbeit soll versucht werden ein Konzept zu entwickeln und zu realisieren, mit Hilfe wessen die Abstrahlcharakteristik eines großen ausgedehnten Leiters in kleinerem Maßstab nachgebildet werden kann. Zur Verifikation soll dieses Konzept mit den Ergebnissen entsprechender Feldsimulationsprogramme, sowie eventuell vorhandenen realen Messdaten verglichen werden.

Betreuer: Markus Franke, M.Sc. (» mail)
Durchwahl: -3371


DK-05: Fehleranalyse und -behebung an einem Lötofen für kleine Platinen
(in Bearbeitung)

Projektarbeit

In einer abgeschlossenen Projektarbeit wurde ein Lötofen für kleine Platinen entwickelt, welcher mit einem Arduino gesteuert wird. Für den Lötprozess fährt der Arduino im Ofen ein vorgegebenes Temperaturprofil ab, welches anpassbar ist. Geregelt wird die Temperatur im Ofen, gemessen mit einem Thermofühler, das Stellglied ist ein Halbleiterschalter in der Zuleitung der Heizspiralen.

Im Rahmen dieser Arbeit soll der aktuell noch vorhandene Fehler im System lokalisiert und behoben derden. Der Fehler äußert sich in einer verbrannten Platine. Bei den laut Temperaturfühlern im Innenraum des Ofen herrschenden Temperaturen sollte das Platinenmaterial laut Datenblatt jedoch noch keinen Schaden nehmen. Es ist zu ermitteln, woher die augenscheinlicher Temperaturdifferenz her rührt.

Betreuer: Daniel Ketel, M.Sc. (» mail)
Durchwahl: -3789


DK-04: Entwicklung und Fertigung von Sensoren zur Messung von Teilentladung und deren räumlichen Ortung innerhalb eines geschlossenen Raumes

Bachelor- oder Masterarbeit

Für die Typprüfung von Hochspannungsgeräten wird in der Regel eine sogenannte Teilenetladungsprüfung gefordert. Diese soll sicherstellen, dass die im Betrieb im Gerät auftretenden Teilentladungen ein bestimmtes Maß nicht überschreiten. Um diese Prüfung erfolgreich durchzuführen, muss das durchführende Labor nachweisen, dass der für die Prüfung genutzte Aufbau teilentladungsfrei ist. Treten bei der Prüfunk keinerlei Entladungen auf, so sind die Teilentladungen wahrscheinlich sowohl in Prüfling als auch in Aufbau unter dem geforderten Pegel. Werden jedoch Teilentladungen gemessen kann anhand des Messung nicht immer zweifelsfrei festgestellt werden, wo diese Teilentladungen ihren Ursprung haben. Teilentladungen im Aufbau treten häufig als Coronaentladungen auf, daher können diese mit geeigneten Antennen eingefangen und gemessen werden.

Im Rahmen diese Abschlussarbeit soll eine geeignete Antennenform für die Messung bestimmt werden und mit dieser Antenne ein Sensor(netzwerk) entwickelt und aufgebaut werden, welches prinzipiell in der Lage ist die Coronaentladungen zu orten. Der Umfang der Arbeit kann an Situation und Wissen des Kandidaten angepasst werden.

Betreuer: Daniel Ketel, M.Sc. (» mail)
Durchwahl: -3789


DK-03: Theoretische und simulatorische Untersuchung eines Generators für Hochspannungs-Turn-to-Turn-Prüfungen gemäß IEC 60076-6 unter berücksichtigung von parasitären und hochfrequenten Effekten
(in Bearbeitung)

Masterarbeit

Nicht in Öl immersierte Hochspannungsinduktivitäten müssen vor ihrer Auslieferung erfolgreich eine sogenannte Turn-to-Turn-Prüfung gemäß der internationalen Norm IEC 60076-6 durchlaufen. In deren Anhang E ist ein exemplarischer Aufbau für einen hierfür geeigneten Generator dargestellt. Kommerziell erhältliche Generatoren sind nach diesem Ersatzschaltbild aufgebaut. In der Praxis kommt es jedoch häufig zu Defekten einzelner Komponenten der Anlage, obwohl die Komponenten augenscheinlich innerhalb ihrer Spezifikationen eingesetzt werden. Daher liegt der Schluss nahe, dass innerhalb der Anlage während des Betriebs unerwünschte Vorgänge von statten gehen, welche dazu führen, dass einzelne Komponenten über ihre augenscheinliche Belastung hinaus belastet werden.

Im Rahmen dieser Abschlussarbeit soll daher eine theoretische und simulatorische Untersuchung der Anlage und deren Betrieb stattfinden. Diese Untersuchung sollte eventuelle parasitäre und hochfrequente Effekte berücksichtigen. Durch diese Untersuchung soll eine mögliche Quelle für die häufigen Defekte einzelner Komponenten der Anlage ermittelt werden. Die erfolgreiche Teilnahme an den Prüfungen "Leistungselektronik" und "Grundlagen der Hochspannungtechnik" wird empfohlen, ist jedoch nicht zwingend erforderlich. Ferner können Kenntnisse in "Betriebsmittel der Hochspannungstechnik" von Nutzen sein.

Betreuer: Daniel Ketel, M.Sc. (» mail)
Durchwahl: -3789


DK-02: Leistungselektronisches Netzteil zur Versorgung eines IGBT-Stracks in einem Hochfrequenzhochspannungsschalter

Masterarbeit

Um die Frequenzantwort von einem Gerät zu bestimmen kann es am seinem Eingang mit einem Einheitssprung beaufschlagt werden. Die Reaktion des Gerätes an dessen Ausgang wird Sprungantwort genannt und dient der Charakterisierung dieses Gerätes. Für Hochspannungsgeräte ist es sinnvoll, einen möglichst hohen Pegel für das Sprungantwortsignal zu nutzen. Hierfür wurde ein leistungselektronischer Schalter entwickelt, welcher einen Einheitssprung mit bis zu 30 kV und einer Anstiegs-/Abfallzeit von einigen ns erzeugen kann. Der zum Schalten genutzte IGBT-Stack, viel mehr dessen Treiber, müssen jedoch auch mit ausreichend Energie versorgt werden.

Im Rahmen dieser Masterarbeit soll hierfür ein leistungselektronisches Netzteil entwickelt werden. Konstruktions- und funktionsbedingt ist es nicht möglich, zwischen Treiber und IGBT eine galvanische Entkopplung einzufügen. Daher müssen die einzelnen Vorsorgungsschienen der Treiber im Netzteil die galvanische Entkopplung von Netzteil und Treiber sicherstellen.

Betreuer: Daniel Ketel, M.Sc. (» mail)
Durchwahl: -3789


DK-01: Leistungselektronische Versorgung von Heiztransformatoren für Energiekabelprüfungen
(in Bearbeitung)

Bachelor- oder Masterarbeit

Für Kabelprüfungen nach internationalen Normen an Energiekabeln müssen sogenannte Heizwechselprüfungen durchgeführt werden. Während diesen Prüfungen werden die Energiekabel mit einem hohen Strom (> 1 kA) belastet. Dieser wird mit Heiztransformatoren in das Kabel eingeprägt, die Steuerung der Stromamplitude erfolgt über einen dem Heiztransformator vorgeschalteten Stelltransformator.

Im Rahmen dieser Abschlussarbeit sollen diese Stelltransformatoren durch eine geeignete leistungselektronische Schaltung ersetzt werden. Nach Möglichkeit sollte diese Schaltung durch einen Mikrokontroller gesteuert werden, welcher über externe Schnittstellen (z.B. RS232 oder Ethernet) gesteuert werden kann. Der Umfang der Arbeit ist an die jeweiligen Vorgaben und Kenntnisse anpassbar. Das erfolgreiche Absolvieren der Prüfung "Leistungselektronik" wird empfohlen.

Betreuer: Daniel Ketel, M.Sc. (» mail)
Durchwahl: -3789


ST-01: Entwicklung einer mobilen und steuerbaren Last für EMV-Prüfungen des Antribstrags eines Elektrofahrzeuges
(in Bearbeitung)

Masterarbeit

In deiser Arbeit soll eine steuerbare Vorrichtung zum Testen des elektrischen Antriebs eines Elektrofahrzeuges entwickelt werden. Entwickelte Lösung soll emissionsfrei oder emissionsarm sein und unterschiedliche Belastungen des E-Motors erlauben. Am Ende die Vorrichtung soll nach CISPR25 getesten werden.

Betreuer: Sergii Tsiapenko, M.Sc. (» mail)
Durchwahl: -3377


FR-01: Charakterisierung des Störspektrums von Multilevel-Convertern im Frequenzbereich von 9 kHz bis 30 MHz, sowie deren Übertragung zwischen verschiedenen Spannungsebenen

Masterarbeit

Die in modernen Frequenzumrichtern eingebauten Halbleiterschalter besitzen, um die Verlustleistung des Schaltvorgangs möglichst gering zu halten, sehr steile Schaltflanken. Dadurch bedingt, tritt neben der gewünschten Netzfrequenz ein breites Spektrum an unerwünschten Frequenzen auf, welche sich unter anderem auf den Leitungen in das angeschlossene Netz ausbreiten. Diese unerwünschten Frequenzen können bis in einen Bereich von mehreren Megahertz hinaufreichen.

Im Rahmen dieser Abschlussarbeit soll daher das Störspektrum Multilevel-Convertern zunächst in einer Simulation mit einem entsprechenden Modell nachgebildet werden. Anschließend sollen das Störspektrum und die dazugehörige Ausbreitung hinsichtlich ihres Verhaltens in einem Dreiphasensystem im Allgemeinen charakterisiert werden. Optional soll darauf aufbauend untersucht werden, inwiefern das charakterisierte Störspektrum von gängigen, in Energienetzen eingebauten, Transformatoren übertragen wird.

Betreuer: Markus Franke, M.Sc. (» mail)
Durchwahl: -3371


JH-22: Entwicklung und Implementierung eines Verfahrens zur Kompensation höherer Harmonischer in einer leistungselektronische Versorgung für Hochspannungstrafos
(zur Zeit nicht zu vergeben)

Masterarbeit

In der ETS wurde eine leistungselektronische Ansteuerung entwickelt, die es erlaubt, einen Hochspannungstransformator mit Spannungen verschiedener Frequenzen und Spannungsformen anzusteuern.

Im Rahmen dieser Masterarbeit soll ein System entwickelt werden, dass es ermöglicht, die durch die Nichtlinearitäten des Hcohspannungstransformators entstandenen höheren Harmonischen zu messen und durch eine gezielte Änderung der eingespeisten Spannungsform zu minimieren.

Kenntnisse in der Prgrammiersprache C sind zur Durchführung der Arbeit notwendig.

Betreuer: Dr.-Ing. Jörg Honerla (» mail)
Durchwahl: -3374


JH-21: Entwicklung eines Ansteuerprogrammes für eine leistungselektronische Versorgung für Hochspannungstrafos
(zur Zeit nicht zu vergeben)

Bachelorarbeit

In der ETS wurde eine leistungsleketronische Ansteuerung entwickelt, die es erlaubt, einen Hochspannungstransformator mit Spannungen verschiedener Frequenzen und Spannungsformen anzusteuern.

Dieses System, das bisher über eine direkte Eingabe von Steuerbefehlen über eine Tastatur angesprochen wird, soll im Rahmen dieser Arbeit mit einer graphischen Benutzeroberfläche versehen werden, die den Steuereinschüben der Hochspannungsprüffelder nachempfunden ist.

Betreuer: Dr.-Ing. Jörg Honerla (» mail)
Durchwahl: -3374


JH-09: Analyse der Steuer- und Regelalgorithmen einer Stoßspannungsanlage
(In Bearbeitung)

Bachelorarbeit

Die vorhandenen, auf Basis von Analogschaltungen arbeitenden Regelalgorithmen einer Stoßspannungsanlage sollen analysiert und Möglichkeiten zur Umstellung auf eine PC- oder SPS-Steuerung untersucht werden.

Kenntnisse im Bereich des Lesens von Verdrahtungsplänen etc. für diese Arbeit Voraussetzung.

Betreuer: Dr.-Ing. Jörg Honerla (» mail)
Durchwahl: -93374


JH-02: Entwicklung eines Stoßimpulsanzeigegerätes
(in Bearbeitung)

Bachelorarbeit, Masterarbeit

Für die Versuchsfelder im Praktikumslabor soll eine Messschaltung entwickelt und aufgebaut werden, die die Amplitude eines Stoßimpulses misst und zur Auswertung einem mit einer geringen Abtastrate arbeitende PC-System zur Verfügung stellt. Der Umfang der Arbeit kann dem Typ der Arbeit angepasst werden.

Kenntnisse im Bereich elektronischer Schaltungen zur für diese Arbeit Voraussetzung.

Stichworte. Elektronik, Messewerterfassung

Betreuer: J. Honerla (» mail)
Durchwahl: -93374